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Zutaten aus unserer Region: Da weiß
man, was man hat
Lebensmittel reisen heute oft um die halbe Welt.
Wer à la Weltmarkt isst und trinkt- z. B. mit Steaks aus Argentinien,
Orangensaft aus Brasilien, Pilzen aus China und Erdbeeren aus
Israel - bekommt schnell einige 10.000 Kilometer Frachtwege für
sein Menü zusammen.
Auf kurzem Wege frisch auf den Tisch
Je globaler und weniger überschaubar uns der Weltmarkt erscheint,
um so sympathischer und wichtiger wird uns im Gegenzug auch wieder
die regionale Identität.
Wo Menschen regional handeln und einkaufen, können die lokalen
Strukturen mit ihren vielen Vorteilen (dezentrale Arbeitsmarkstrukturen,
kurze Verkehrswege, Stärkung der Landwirtschaft) erhalten bleiben.
Dazu gehören vor allem unsere qualitativ hochwertigen heimischen
Lebensmittel.
Über die „Initiative Regionale Speisekarte“
Die Regionale Speisekarte entstand aus der Lokalen Agenda
21 des Landkreises Bayreuth.
Dieses Programm des Landkreises zur nachhaltigen Regionalentwicklung
geht auf einen Appell des Umweltgipfels von Rio (1992) zurück.
Bei der Regionalen Speisekarte geht es darum, den Absatz der
in der Region erzeugten Nahrungsmittel zu erhöhen und zur
Attraktivität der Fremdenverkehrsregionen beizutragen. Hierzu
haben sich heimische Gastronomiebetriebe mit regionalen Nahrungsmittelerzeugern,
-veredlern und -vermarktern zusammengeschlossen. In einer
Reihe von Gastronomiebetrieben können dadurch auf einer speziellen
„Regionalen Speisekarte“ schmackhafte und gesunde Speisen
angeboten werden, die ausschließlich aus frischen regionalen
Zutaten zubereitet wurden. Bei der Auswahl der Zutaten gilt
der Grundsatz „so nah wie möglich“, ihre Herkunft ist auf
der Speisekarte vermerkt.
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